I cannot endure my Lady Tongue

Zu meiner Beschämung musste ich feststellen, dass ich das nur auf Facebook geteilt habe – dabei bin ich auf Facebook deutlich (!) seltener als hier im Blog. Sowas aber auch! Das muss ich direkt nachholen, denn der Trailer ist endlich da: Much Ado About Nothing (Joss Whedon)!

Das kann gut gut werden, wenn einer meiner Lieblingsschriftsteller mit einem meiner Lieblingsstücke von meinem großen Idol Joss Whedon neu verfilmt wird! Und seht euch mal den Cast an! Das ist ein „Who is Who“ im Whedonverse! Merkt ihr eigentlich meine Begeisterung schon allein an den Ausrufezeichen, die ich setze? Übrigens nicht in einem Satz mehrere, aber dafür in fast jedem Satz eines! Unglaublich!

Much Ado About Nothing ist meiner Ansicht nach eine der besten Komödien, die bisher geschrieben wurde. Zwar nennen viele da Midsummer Night’s Dream, was ja auch ganz nett ist, aber das ich bei weitem nicht so gut finde, wie MAAN und sogar Twelfth Night finde ich besser.

Ob diese Neuverfilmung besser wird als die Branagh-Version? Ich weiß es nicht und leider werden viele die Whedon-Version an der Branagh-Version messen. Da könnte ich mir schon vorstellen, dass Enttäuschung vorprogrammiert ist. Wieso muss man das eigentlich immer messen? Ich liebe die Branagh-Version und ich garantiere, dass die Whedon-Version zwar dicht am Text sein wird, aber dennoch hinreichend anders, dass man das nicht vergleichen sollte – sondern einfach an beidem Spaß haben sollte.

Wer es nicht erwarten kann, bis die Whedon-Version verfügbar ist, dem empfehle ich daher mit dem Jama-Gütesiegel in der Zwischenzeit das hier:

Two households both alike in dignity

Ich liebe Shakespeare – manchem dürfte das bereits bekannt sein. Wie sehr ich ihn doch liebe, wurde mir bewusst, als ich letztens überrascht feststellte, dass „Love Story“ von Taylor Swift sich an Romeo & Juliet anlehnt. Da war ich ganz fasziniert, als ich zum ersten Mal richtig bei diesem Lied zuhörte, das ich schon ein paar Mal hörte, aber bisher noch nie so richtig auf den Text geachtet hatte.

Rome & Juliet … da könnte ich ewig drüber schreiben. Meiner Ansicht nach ein zu unrecht häufig argwöhnisch betrachtetes Shakespeare-Stück – und das vermutlich nur, weil viele meinen, es zu kennen und es als Kitsch abtun. Dabei ist es eine ganz großartige Tragödie.

Much Ado About Whedon

Joss Whedon is back! Nicht nur auf „Avengers“ bin ich gespannt, aber ich glaube, dass Joss Whedon es geschafft hat, absolut im Geheimen eine Verfilmung von „Much Ado About Nothing“ zu schreiben, ohne dass es jemand mitbekommt – es hat schon seinen Grund, warum ich diesen Mann vergöttere.

Wer mich kennt weiß, dass ich großer Shakespeare-Fan bin. Klar, ich habe immerhin Amerikanistik, aber auch Anglistik studiert und hatte auch in meiner mündlichen Prüfung den guten William. Es gibt ein paar Stücke von Shakespeare, die zwar sicherlich gut, aber meiner Ansicht nach überbewertet sind, wie „Macbeth“ und „Midsummer Night’s Dream“ (zu dieser Meinung stehe ich weiterhin), mit den Historien konnte ich ebenso nie wirklich was anfangen, aber der Rest!

Meine persönlichen Favoriten sind „Hamlet“, „Romeo & Julia“, aber eben auch vor allen Dingen „Much Ado About Nothing“. Nicht nur, dass dieses Stück genial ist, ungeheuer viel Wortwitz hat, spannende Charaktere, interessanten Plot, tolle Musik, ist überaus romantisch und überhaupt! Nein, es gibt auch noch eine der besten Shakespeare-Verfilmungen dazu, die ich jemals gesehen habe – mit dem ebenso großartigen Kenneth Brannagh, den ich mir immer wieder eigentlich in jedem Film gerne anschaue.

Eigentlich habe ich die Brannagh-Verfilmung schon viel zu lange nicht gesehen dafür, dass es ein so hervorragender Film ist. Ich denke, das sollte ich einmal wieder nachholen, gerade zum Anlass von Whedons Film. Während ich mich also noch an dieser herausragenden Neuigkeit erfreue, könnt ihr euch dieses Interview mit meinem großen Idol durchlesen oder auch den Trailer zum alten Brannagh-Film sehen.

Benedict und Beatrice! Best Shakespeare-Couple ever! Yay! Ich freu mich wie ein Schnitzel!