Suddenly Stöckchen

Wo ist denn schon wieder die Zeit hin? Seit meinem Umzug nach München scheint alles doch irgendwie extrem rasant vorbeizufliegen. Schon längst wollte ich mich hier melden und zu der einen oder anderen Sache was schreiben. Denkt ihr, ich komme dazu? Pustekuchen.

Nicht, dass ich keine freie Minute hätte. Natürlich habe ich diese ruhigen Momente, aber in denen denke ich dann an andere Dinge, als hier einen neuen Blog-Beitrag zu schreiben. Auch das könnte Freizeit sein. Doch ich gebe zu, dass ich derzeit meine Freizeit am liebsten damit verbringe, mit meiner Frau mir ein wenig München anzusehen, gemeinsam unsere TV-Serien weiterzuschauen oder etwas zu zocken; und nebenbei auch noch ein wenig so schreiben. Es gibt da schließlich noch Ausschreibungen, an denen ich teilnehmen möchte.

Ungeachtet dessen hat mir der gute Thomas Michalski einmal wieder ein Blog-Stöckchen zugeworfen und nachdem ich schon das letzte Stöckchen viel zu lange vor mir hergeschoben (aber noch nicht vergessen!) habe, will ich wenigstens hierauf antworten, denn ich denke, das geht schneller und ich finde die Fragen auch spannend.

Edit: Ich habe recht lange an dieser Antwort geschrieben und es dann lange liegen gelassen. Daher mag manches nicht mehr ganz so aktuell sein. Das kommt davon, wenn man solche Dinge „nebenbei“ beantwortet und dann nicht in einem Stück schreibt und veröffentlicht.

Bite the Price

Im Vorfeld des E.A.Poe-Geburtstages am Wochenende habe ich mal wieder ein wenig bei YouTube gestöbert. Was liegt da näher, als auch nach meinem persönlichen Liebligsschauspieler zu suchen? Vincent Price! Leider sehr unterschätzt und häufig übersehen. Dennoch einer der ganz, ganz großen Schauspieler.

Wieso? Weil er einfach gut war – und sympathisch. Ähnlich wie Christopher Lee und Patrick Stewart war er sich auch für viele Dinge nicht zu schade. Das sind Menschen, die Schauspielerei leben und darin aufgehen.

Beispiel gefällig? Vincent Price in der Muppet-Show!

Lords of Castlevania

Manch einer wird sich an meine Begeisterung über den Reboot von Castlevania erinnern: Castlevania – Lords of Shadow. Jetzt gibt es bei Steam die PC-Version.

Ich weiß noch nicht, ob es ein guter PC-Port ist, aber ich kann zumindest versichern, dass es auf meiner PS3 ein grandioses Spiel-Erlebnis war, das ich nicht missen möchte. Es passte bei diesem Spiel alles zusammen: Optik, Musik und Handlung.

Es war großartig, welches Panorama sich in manchen Sequenzen bot und die epische Musik hat alles zu einer imposanten Erfahrung gemacht. Dazu dann auch noch Patrick Stewart als Zobek … phänomenal! Mehr als einmal saß ich vollkommen gerührt dort, wenn Patrick Stewart als Zobek das Buch zum nächsten Kapitel vorlas.

Natürlich ist es ein anderes Castlevania, aber es ist dennoch ein wahres Castlevania – nur moderner. Man kann den PC-Port wohl auch mit einem Gamepad spielen und das empfehle ich einfach mal blind.

Für 25 Euro kann ich mir nicht vorstellen, dass man da viel falsch machen kann. Denn in diesen 25 Euro sind sogar die Add-Ons noch mit drin. Alles in allem also eigentlich ein Deal, bei dem man zugreifen muss, wenn man Castlevania-Fan ist und Action-Adventures mag. Ich bin echt versucht, mir auch auf Steam dieses Spiel zuzulegen, einfach weil es so verdammt gut ist. Schon allein wegen Patrick Stewart!

Wusstet ihr…?

… dass Anna Torv, die Schauspielerin von Agent Dunham aus „Fringe“ auch den Hauptcharakter im PS3-Spiel „Heavenly Sword“ gespielt hat?

Ich habe sowieso immer den Eindruck, dass Schauspieler, die auch Synchronisationen zu entweder Zeichtentrick oder Computerspielen machen, meist die sympathischen Idealisten sind, die in ihrem Beruf als Berufung aufgehen. Denn da geht es dann meist darum, dass sie ein Projekt machen, das sie cool finden.

Wenn ich da nur an Patrick Stewart denke, einen Shakespeare-Schauspieler, der nicht nur eben in Star Trek mitgespielt hat, sondern auch für beispielsweise „Castlevania: Lords of Shadow“ eine tragende Rolle gesprochen hat… da merkt man, dass es den Leuten nicht nur um Ruhm und Ehre geht. Sie sind Schauspieler und sie machen das in jedem Medium, weil das eben einfach dazu gehört.

Mein Blog ist nicht das, was man News-Blog nennen könnte. Aber hin und wieder stolpere sogar ich über Dinge, die vielleicht nicht jeder weiß. Auch wenn an vielen Stellen bestimmt ein: „Jo, wusste ich schon“ kommt. Keine Ahnung, ob das daher regelmäßig passieren wird, aber ich war sehr verblüfft, als ich das mit Anna Torv beim Wikipedia-Surfen gelesen habe.