Wusstet ihr…?

… dass heute Ponytag ist und ich sogar eine Verbindung zwischen SW:TOR und „My little Pony: Friendship is Magic“ hinbekomme? Ganz einfach: Vor kurzem habe ich bereits über Synchronsprecher geschrieben und hatte unter anderem ein spannendes Interview mit Tara Strong, der Synchronsprecherin des Ponies „Twilight Sparkle“, dort verlinkt. Die Frau wird mir immer sympathischer, denn sie hat auch Rollen von SW:TOR gesprochen und zwar sowohl Risha, eine Gefährtin des Schmugglers, als auch Holiday, das Programm eines Gefährten des Jedi-Botschafters.

Leider spiele ich auf Deutsch, weswegen ich es mir nur über YouTube anhören konnte. An sich würde ich Tara Strong da echt gerne mal hören, zumal Risha meine Standardgefährtin mit meiner Schmugglerin zur Zeit ist. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass wenn ich sie einmal höre, dass ich dann die deutsche Fassung nicht mehr spielen kann – auch wenn ich insgesamt die deutsche Synchronisation ganz gelungen finde. Sie ist nicht super, aber sie ist verhältnismäßig erträglich im Vergleich zu dem, was man sonst an Synchronisationen vorgesetzt bekommt.

Einmal wieder schafft es Tara Strong einen komplett anderen Charakter zu sprechen. Zur Erinnerung, was sie sonst noch gesprochen hat: Twilight Sparkle (My little Pony), Rikku (Final Fantasy 10), Raven (Teen Titans) und noch viele mehr. Schaut euch das Video ruhig mal an, aber erst nach dem Spoiler-Cut, denn da gibt es ein paar Hinweise auf die Storyline des Schmugglers:

Spoiler-Cut!

It’s showtime, girls…

Mittlerweile spiele ich in Karlsruhe auch mal wieder „Final Fantasy X-2“ – eigentlich konnte ich es nicht so stehen lassen, dass ich die Grundanlage des Spiels total mag, aber dennoch nie über Kapitel 2 hinaus gekommen bin, weil es mir zu verästelt ist. Wieso verästelt? Wo man sich bei FF10 beschwerte, dass es zu linear ist, kann man sich in FF10-2 entscheiden, welche Missionen man spielt und dadurch auch Einfluss auf das Ende haben und manche Missionen sind nicht spielbar, wenn man andere gespielt hat.

Es ist so schade, dass FF10-2 so schlecht angekommen ist und generell einen so schlechten Ruf hat. Ich mag es, aber vermutlich liegt es auch daran, dass es sich sehr stark dem „Magical-Girl“-Genre bedient, denn die Hauptfiguren sind eben Yuna, Rikku und Paine, die auch noch ihre Klassen durch Kostüme wechseln. Diese Wechsel sind durch die üblichen Transformationen gekennzeichnet, die man auch aus dem „Magical-Girl“-Genre kennt.

Größter Bonus ist allerdings, dass der beste „Final Fantasy“-Charakter in seiner besten Ausführung auftaucht: Rikku! Viele sind von ihr genervt, ich finde Rikku großartig. Bei der FF-Serie gibt es immer ein paar typische Archetypen, die besetzt werden und unter andem der „Comic-Relief“ und Rikku ist nicht nur in dieser Reihe der beste dieser Charaktere, sondern auch mit einer der besten Charaktere, die FF je hervorgebracht hat. Gerade durch ihre unbeschwerte Art verleiht sie allem eine ureigene Epik, genau so, wie es Comic-Relief-Charaktere machen sollten und so, wie ich auch immer meine Kender im LARP gespielt habe. Das ist übrigens auch der Grund, warum Vanille so super in FF13 funktioniert.

Allerdings muss ich sagen, dass ich beim erneuten Spielen doch erstaunt war, wie sich doch sehr unbemerkt die Grafik weiter entwickelt hat, denn ich habe FF10-2 als ein grafisch wirklich schönes Spiel in Erinnerung. Das ist es auch noch, aber ich habe sie doch deutlich besser in Erinnerung. Da gab es doch einen ungeheuren Sprung auf der PS3, den ich jetzt erst im Nachhinein bemerkt habe.

Außerdem fetzt das Opening des Spiels einfach:

Thunder and Lightning

Wie gestern angekündigt, habe ich jetzt endlich mit „Final Fantasy 13“ angefangen – das schon etwa ein Jahr bei mir liegt. Als großer FF-Fan habe ich mir immer gesagt, dass ich es anfange, wenn ich genügend Zeit habe, denn für diese Spiele lasse ich mir immer gerne sehr viel Zeit. Zwar waren die Rezensionen, die ich bisher gehört habe, negativ, aber ganz ehrlich: Das sind sie bei Final Fantasy seit einiger Zeit ständig.

Ich denke, es liegt daran, dass jeder FF-Teil ein anderes Universum, eine andere Atmosphäre und vor allen Dingen auch andere Mechaniken hat. Dadurch hat man sehr schnell seinen „Lieblingsteil“, denn sie unterscheiden sich alle so massiv voneinander. Dann beginnen die meisten, sie miteinander zu vergleichen und sicherlich kommt nie ein Teil an den bisherigen Lieblingsteil ran. Aber bei mir ist das nicht so, denn ich habe – aus welchem Grund auch immer – es gelernt, jeden FF-Teil auf seine eigene Weise zu schätzen und zu lieben. Denn es gibt bei jedem Teil, den ich bisher gespielt habe, großartige Elemente, die es in den anderen Teilen nicht gibt.

Mein persönlicher Lieblingsteil ist „Final Fantasy 7“ – vermutlich, weil es mein erstes war. Es hat mich berührt, es hat mich bewegt und es hat mich inspiriert. Zu FF8 habe ich erst ein wenig gebraucht, denn ich mochte weder Squall noch Rhinoa. Dafür war das Guardian-Force-System eines der besten der gesamten Reihe und auch das Kampfsystem hat mir gefallen. FF9 gehört definitiv zu den Teilen, die mir mit am besten gefallen, denn die Geschichte ist toll, das Universum ist toll, die Charakter sind großartig – nur das Kampfsystem ist das schlechteste aus allen FF-Teilen. FF10 gefiel mir durchaus, denn es war optisch herausragend, die Geschichte war gut und es hatte Rikku! Dafür mochte ich aber Tidus und vor allen Dingen Yuna nie wirklich. In FF12 gab es Fran und den ersten männlichen FF-Charakter, der mir so richtig gut gefallen hat: Balthier.

Jetzt beginne ich mit FF13 und freue mich auf ein weiteres episches Abenteuer und die ersten Spielstunden haben mich darin bestätigt, dass es sich nett spielt und nicht so schlimm und schlecht ist, wie ich es manchmal gelesen habe. Die Story beginnt mal wieder mit einem dramatischen Knall und das ist auch, was mich momentan sehr mitreißt, denn ich will wissen, wie es weiter geht, denn es fängt bereits dramatisch und episch an und ich wette, das wird noch viel grandioser zum Schluss hin. Dann habe ich natürlich schon meine ersten Favoriten in den Charakteren und auch wenn ich es nicht dachte, aber: Ich mag Lightning. Mein bisheriger Lieblingscharakter ist natürlich (keine Überraschung) – Vanille.

Das Kampfsystem spielt sich sehr flott und chaotisch, aber man kann sich doch daran gewöhnen und es bringt eine interessante Dynamik. Man steuert ähnlich wie in FF12 nicht mehr die komplette Party, sondern in erster Linie einen Charakter, mit dem man ganz unterschiedliche Möglichkeiten hat, kann aber durch gewisse Pre-Sets Kampfhaltungen und Fähigkeiten der Mitstreiter beeinflussen – lässt sich sehr schnell einstellen und erhöht dadurch das Geschwindigkeitsmoment und Arcade-Gefühl der Kämpfe.

Ich habe bisher jedenfalls meinen Spaß. Das Intro ist übrigens auch mal wieder sehr schön, wenn auch ungewöhnlich – die Musik ist sehr still und ungewöhnlich unepisch, auch wenn sie zwischendurch mal dazu aufspielt. Aber das macht mich eher neugierig, dass es mit sehr dezenten Tönen zu arbeiten scheint. Ich freue mich aufs Weiterspielen.