Beyond the rainbow

Zur Zeit bin ich sehr von Kingdoms of Amalur: Reckoning angetan. Das wollte ich mir schon früher holen, hatte aber noch genug Spiele zu dem Zeitpunkt als es rauskam. Später habe ich es dann nicht mehr in den Läden gefunden und da es ein FSK18-Titel ist und ich nicht unbedingt Lust hatte, nach Frankfurt zur Post reinzufahren, um das Päckchen dann abzuholen, habe ich es mir nicht geholt. Jetzt stand ich letztens im Saturn und sah es recht günstig – knapp um die 25 EUR. Da schlug ich zu.

Ich bin überrascht, wie flüssig sich das doch alles spielt. Rein optisch gefällt es einigen wohl nicht, bei mir trifft es aber eher den Geschmack als beispielsweise Skyrim, das mir einfach zu grau und verschneit und grau ist. Ich habe es lieber bunter.

Die Gesprächsoptionen sind ein wenig nervig, aber mir hat ein solches System bereits bei Mass Effect 2 nicht gefallen. Dafür macht mir das Spiel selbst und vor allen Dingen das Kämpfen einigen Spaß – im Gegensatz zu ME2, durch das ich mich echt gequält habe, bis ich es dann (mittlerweile zum vierten Mal) bei Seite gelegt habe.

Viel habe ich noch nicht in das Spiel geschaut, aber was ich bisher so angezockt habe, hat mir extrem gut gefallen. Schade, dass es wohl keine Fortsetzung geben wird und ein Jammer, dass es das Entwickler-Team so nicht mehr gibt.

Werde ich sicherlich  nach meinem Urlaub ein wenig intensiver spielen. Wobei da dann auch schon ein paar andere Titel langsam ihren Schatten vorauswerfen. Denn ich weiß: Sobald Assassin’s Creed 3 erscheint, kommt mir kein anderes Spiel in die Playstation!

This is gonna be legen…

Ihr wisst bestimmt mittlerweile, wie sehr ich die „Uncharted“-Musik liebe. Die läuft zur Zeit bei mir im Auto beim Wochenendpendeln rauf und runter. Wer behauptet, Videospiel-Musik kommt nicht an „richtige“ Film-Soundtracks heran, dem möchte ich gerne meine beiden „Uncharted“-Soundtracks um die Ohren hauen – und alle Final-Fantasy-Soundtracks noch dazu.

Da ich zur Zeit am planen für ein kleines Video um meine Schmugglerin in SW:TOR bin und mir dafür das Thema von Nathan Drake ausgesucht habe (es passt einfach zu gut), bin ich über folgendes Kleinod gestolpert. Das ist wirklich schön gespielt und das Video ist auch sehr schön und stimmungsvoll zusammengeschnitten.

Gibt es übrigens auch für „Skyrim“ und „Assassin’s Creed“ – einfach rechts bei den vorgeschlagenen Videos auf YouTube dann schauen. Ich verlinke sie aber nach dem Spoiler-Cut dann auch noch einmal hier im Beitrag.

Das ist einfach so schön! Mir gefällt dieser Zusammenschnitt zwischen dem Klavierspielen und den Spielszenen im Hintergrund so verdammt gut… ich bin ganz hin und weg!

Game music, you rock! Wuhu!

Doch wie soll’s weitergeh’n?

Ich muss gestehen, dass ich mich an „Dead Space 2“ zur Zeit (noch) nicht wage. Der erste Teil war großartig, aber ging schon ziemlich an die Substanz und bevor ich mich auf das zweite Abenteuer mit Isaac in den Weltraum begebe, brauche ich ein wenig Abstand und idealerweise auch leichtere Kost. Leider habe ich die zur Zeit auf meiner PS3 zu Hause nicht, aber will auch nicht vor Skyrim, Uncharted 3 und Assassin’s Creed: Revelations nichts Neues holen – denn die kommen alle im November und da lohnt es sich kaum.

Was also machen? „Might & Magic: Heroes VI“ spiele ich natürlich zur Zeit immer mal wieder, aber da es ein PC-Spiel ist, auch nicht all zu intensiv. Ich bin einfach nicht mehr der PC-Zocker, sofern es nicht MMOs sind. Ich bin mittlerweile wirklich eher Konsollero. Auf der Konsole habe ich dann zwar „Ico“ oder „Shadow of the Colossus“, aber obwohl ich mich gerade auf „Shadow of the Colossus“ sehr gefreut hatte, fehlt mir zu beiden Spielen der Zugang. Die Steuerung finde ich fürchterlich, es gibt kaum Einweisung ins Spiel und irgendwie packt es mich einfach nicht, wenn ich beide Spiele anzocke. Sie haben durchaus was Interessantes, aber irgendwie „will“ ich sie nicht spielen und das ist ein schlechtes Zeichen. Daher habe ich die beiden wieder bei Seite gelegt.

Ich hätte da zwar noch „Soulcalibur IV“, bei dem ich überraschend wenig freigeschaltet hatte, wie mir letztens auffiel, und auch noch neu „Arcana Hearts 3“, aber Beat’em Ups mag ich zwar ungeheuer gerne, sind aber nichts, was mir ein so richtig befriedigendes Gefühl gibt – vor allen Dingen alleine. Das sind einfach Spiele, die man zusammen spielt.

„Dante’s Inferno“ und „Bayonetta“ liegen da zwar auch noch rum, aber eigentlich nur, weil ich mir noch überlegen muss, wie ich die beiden Titel loswerde, denn das waren ausnahmsweise zwei Blindkäufe, die nicht funktioniert haben. Sonst bin ich bei Blindkäufen doch recht sicher. Na gut, bei „Shadow of the Colossus“ hat das auch irgendwie nicht funktioniert. Aber gerade bei den beiden Titeln habe ich nach knapp einer Stunde gemerkt: „Nee, ist nichts für dich. Schade drum.“ „Dante’s Inferno“ macht mir einfach keinen Spaß und ich finde es unnötig brutal, „Bayonetta“ hat zwar irgendwie was Faszinierendes, aber es ist trotzdem zu irritierend, als dass ich da Spaß dran haben könnte. Schade, denn die bizarren Gegner, die ich in einem Gameplay-Video gesehen habe und die merkwürdigen Settings sahen so aus, dass es mir hätte gefallen können.

Dann hätte ich noch „Heavy Rain“, das mich damals beim Kauf der PS3 nicht wirklich überzeugt hat und auch nicht gerade das ist, was man „leichte Kost“ nennen dürfte. Vermutlich werde ich das dann aber demnächst doch noch einmal anspielen und ihm eine zweite Chance geben, auch wenn ich gestehen muss, dass ich nie so ganz den Hype um dieses Spiel verstanden habe. Vielleicht verstehe ich ihn beim zweiten Mal anzocken – bei „Uncharted“ hat es immerhin auch zwei Anläufe gebraucht, ehe ich gemerkt habe, wie großartig es doch ist.

Was bleibt? „F.E.A.R. 3“ – das habe ich immerhin in der Collector’s Edition gekauft. Ja, ich weiß, auch das ist keine leichte Kost, aber immer noch leichter als „Dead Space 2“, denn wo „Dead Space“ schockierend ist und an die Substanz geht, ist „F.E.A.R.“ zwar atmosphärisch und spannend, aber es ist doch deutlich action-geladener und baut daher nicht eine so zerreißende Atmosphäre auf, wie „Dead Space“.

Das ist auch der Punkt, den ich an vielen Rezensionen zu „F.E.A.R. 3“ nicht verstehe. Mir macht es Spaß! Ich erwarte da nicht, dass ich mich total grusele oder verstört bin. Sowas würde ich von „Dead Space“ erwarten. Von „F.E.A.R. 3“ erwarte ich einen atmosphärischen Shooter mit Horror-Atmosphäre und das gibt es mir. Es ist ein Shooter und das merkt man an jeder Stelle. Aber es ist auch ungeheuer atmosphärisch und wenn man nicht durch die Level von Gegner zu Gegner rennt, sondern sich auch mal umschaut oder manche Szenen auf sich wirken lässt, merkt man das auch.