Was war denn da los?

Kaum stellt er sein Blog-Theme wieder auf das hübsche Notizbuch um, verschwindet er wieder – sowas! Ja, das war ein wenig unglücklich, aber ich bin noch da, ich bin noch aktiv und mir geht es gut – wieder. Das klingt nun dramatischer, als es ist, doch die letzten Wochen waren sehr durchwachsen.

Zunächst einmal hatte ich kurz vor meinem jährlichen Türkei-Urlaub einen eingeklemmten Nerv. Keine schöne Sache. Vermutlich auch keine schlimme Sache, aber sehr unangenehm. Sowas wirft aus der Bahn. Zum Türkei-Urlaub ging es dann aber wieder, auch wenn ich weiterhin leichte Nackenprobleme habe. Zu guter letzt hatte ich dann auch noch eine unschöne Magen-Darm-Sache nach meinem Urlaub gehabt. Die war schlimmer und hat mich länger aus der Bahn geworfen. Vielleicht ist das alles ein Zeichen davon, dass ich doch langsam alt werde. Vielleicht hatte ich auch einfach nur Pech. Klopfen wir mal auf Holz.

Ansonsten geht alles einigermaßen gut voran. Den Autorenvertrag für meine Kurzgeschichte „Bitte nicht lesen!“ in der Anthologie „Verbotene Bücher“ aus dem Torsten-Low-Verlag ist mittlerweile auch unterschrieben und ich bin gespannt, wie und wann es weitergeht. Scheinbar ist der Druck in gar nicht einmal so weiter Ferne, doch da möchte ich lieber nichts versprechen. Sobald ich aber sichere Informationen habe, erscheint das natürlich auch hier. Ich freue mich jedenfalls schon wahnsinnig darauf, denn das wird sicherlich ein extrem cooles Buch.

Soweit zum kurzen Lebenszeichen von mir. Ich hoffe, ich komme so langsam wieder rein, denn eigentlich will ich mein Blog hier nicht versauern lassen. Dafür macht mir das Bloggen zu viel Spaß.

All my bags are packed, I’m ready to go

Dies ist mein letzter Blog-Eintrag vor dem Urlaub. Das bedeutet, dass ich die nächsten zwei Wochen hier vermutlich nichts schreiben werde.

Vielleicht schaue ich mal rein und tippe auch was, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Denn in dem Dorf, in dem wir unterkommen, gibt es nur W-Lan ganz in der Mitte und häufig genieße ich dann doch eher die Zeit ohne Internet, um ein wenig Energie zu tanken und den Kopf frei zu bekommen. Trotzdem schaue ich hin und wieder ins Internet und so ich Zeit und Muße finde, könnte dann also hier etwas verstehen.

Ich freue mich jedenfalls sehr, auch wenn viele vermutlich nicht verstehen können, wie ich jetzt schon mehrere Jahre immer an die gleiche Stelle fahre. Allerdings muss ich nicht ständig an einen neuen Urlaubsort. So finde ich es sogar viel schöner, denn ich kenne die Gegend, ein wenig sogar die Menschen und ich habe nicht ständig diese Stimme im Hinterkopf: „Du musst noch da und da hin, weil du vermutlich nie wieder hierhin kommst!“

Den Großteil der Sehenswürdigkeiten kenne ich bereits – sicherlich nicht alle. Aber ich habe keine Eile damit und mache das immer von meiner Laune abhängig. Aber größtenteils ist der Türkei-Urlaub für mich immer einfach eine entspannte Zeit – zum Erholen, zum Schreiben und zum Schwimmen im dorfeigenen Pool. Nicht zu vergessen natürlich auch das herausragende Essen, von dem ich mittlerweile echt riesiger Fan geworden bin.

Außerdem haben mich die ganzen Katzen bestimmt schon vermisst! Also: Wir lesen uns in spätestens zwei Wochen wieder.

Ich bin wieder hier, in meinem Revier

Da ist er wieder! Wenn auch momentan noch reichlich müde, denn unser Flieger sollte zwar am Samstag um 20 Uhr gehen, hatte dann aber doch eine dicke Verspätung: Um 5 Uhr morgens am Sonntag ging er. Das haben wir zum Glück noch über das Internet mitbekommen, so dass wir nicht die gesamte Nacht am Flughafen warten mussten. Trotzdem war es reichlich blöd, da es so einige Planungen umgeworfen hat und wir deswegen auch die Nacht durchgemacht haben.

Merkwürdig war, dass niemand etwas wusste. Wir haben rumtelefoniert, am Flughafen in Frankfurt, in Dalaman, beim Reisebüro – keiner konnte uns den Status des Fliegers sagen und auf den Internetseiten standen nur unbestätigte ungefähre Abflug- und Ankunftszeiten wie in Frankfurt, oder gar nichts Aktuelles, wie in Dalaman. Daher war ich bis zum Check-in nicht sicher, ob wir überhaupt noch diesen Flug bekommen oder einen anderen nehmen müssen.

Jetzt sind wir allerdings wieder da und reichlich aus dem Schlafrhythmus gebracht.

Still alive

Hier gibt es ein kleines Lebenszeichen aus der Türkei! Die Hälfte des Urlaubs ist fast um, aber zum Glück sind noch ein paar Tage bis ich am Samstag wieder zurückfliege.

Ganz am Anfang hatten wir ein wenig Pech, da eine Wasserpumpe wohl in Dalaman (oder wo auch immer das Wasser hier herkommt), ausgefallen war und wir somit drei Tage kein fließendes Wasser hatten. Fühlte sich wie auf manchem LARP-Con somit an, aber der Pool hier im Dorf war zum Glück davon nicht betroffen, so dass man wenigstens dort baden konnte – auch wenn es nicht schön war, dass das einzige Wasser in der Richtung natürlich mit Chlor versetzt war.

Ansonsten faulenze ich hier kräftig, erhole mich und lasse es mir gut gehen. Viel NintendoDS habe ich bisher gespielt, gelesen und vor allen Dingen auch an meinem NaNoWriMo-Roman von vor zwei Jahren wieder gearbeitet. Da komme ich hoffentlich bis Samstag einmal komplett durch – zumindest ist das mein Plan für den Urlaub: Einmal den Entwurf komplett überarbeiten. Mal schauen, wie es wird.

Momentan ist das Wetter ein wenig wolkenverhangen und hinter dem Gebirge kann man immer wieder Gewitterdonnern hören – hier im Dorf ist es aber weiterhin heiß und die Sonne kommt heraus. Das Wetter heute und vorgestern war unangenehm schwül, aber ansonsten zwar heiß, aber toll. Dafür habe ich dieses Jahr mehr Probleme mit meinem Heuschnupfen in der Türkei; sonst war ich von meinen Allergien hier verschont. Liegt wohl daran, dass auch in der Türkei das Wetter dieses Jahr komisch verregnet und anders war.

Viele Katzen habe ich schon sehen dürfen – ganz besonders toll natürlich kleine Kätzchen, die es hier zu Hauf gibt. Etwas Niedlicheres gibt es einfach nicht, wenn da so ein kleines Wollding vor einem sitzt, zu einem hochschaut und dann piepsig maunzt. Einfach toll!

Aber eigentlich wollte ich von der Türkei keinen Blogeintrag schreiben. Aber da ich sowieso hier am Hot-Spot am Pool war, um ein paar Sachen nachzusehen, dachte ich mir, ich schreibe hier auch einfach mal einen kurzen Zwischenbericht. Samstag komme ich dann zwar wieder zurück, aber vermutlich erst ganz spät in der Nacht, so dass es frühestens am Sonntag wieder mit Blogbeiträgen hier weiter geht; ich vermute, ich gönne mir aber trotzdem die Auszeit bis Montag, um am Sonntag noch ein wenig auszuspannen, bevor es wieder mit Wochenendpendelei und Arbeit weiter geht.

I’m ready to go

Ich verabschiede  mich für zwei Wochen in die Türkei. Dort haben wir zwar einen Internet-Hotspot im Dorf, aber dort werde ich vielleicht ein oder zweimal im gesamten Urlaub mit dem Laptop sein. Daher wird es in dieser Zeit natürlich auch keine Blog-Beiträge geben. Das ist auch der Grund, warum die letzten Tage ein wenig knapper ausgefallen sind, da ich doch einiges zu tun hatte – vor allen Dingen die letzten Tage vor dem Urlaub so viel durchzocken, dass ich den Urlaub dann auch richtig ohne Internet genießen kann.

Was mir beim Packen jetzt aufgefallen ist: Ich habe mir extra einen MP3-Player für den Urlaub besorgt, da ich das Gefühl habe, dass mein alter langsam den Geist aufgibt. Aber als ich eben den neuen Player bespielen wollte, fiel mir ein grundlegendes Problem auf – er ist batteriebetrieben. Was? Daran habe ich gar nicht gedacht! Und dieses dämliche Ding hält dann auch nur so um die acht Stunden. Wer hat sich denn das bitteschön ausgedacht?

Ich muss gestehen, dass ich kein bisschen darüber nachgedacht habe, ob da ein Akku drin ist, den ich bei jedem PC auffüllen kann. Jetzt weiß ich es für die Zukunft, dass es diese dämlichen Dinger auch noch mit Batterien gibt. Toll – absoluter Fehlkauf also, denn was soll ich mit so einem blöden Teil, das maximal acht Stunden hält und dann eine neue Batterie braucht. Sehr ärgerlich!

Aber da hilft alles nichts. Daher werde ich auf meinen alten MP3-Player wieder umsteigen können, was aber schade ist, da ich den eigentlich meiner Frau dann geben wollte, damit die im Urlaub auch Musik hören kann. Jetzt hat sich der ganze Plan also in Wohlgefallen aufgelöst. Naja, egal, momentan übertrage ich dann eben meine gesamte Musik auf meinen USB-Stick und zur Not wird dann über den Laptop gehört.

Ansonsten speichere ich gerade meine ganzen Word-Dokumente ab, denn in der Türkei will ich neben viel, viel Lesen und NintendoDS spielen auch endlich an meinen NaNoWriMo-Romanen weiter schreiben. „Die Zitadelle der verlorenen Träume“ ist immerhin ziemlich fertig und harrt nur der Überarbeitung und ich denke immer noch, dass das ein verdammt gutes Ding geworden ist. Das wird also im Urlaub überarbeitet und ich vermute, dass noch ein paar Szenen hinzukommen werden – außerdem gibt es noch ein paar Charaktere, denen ich gerne mehr Fleisch geben will, weil die bisher für meinen Geschmack noch ein wenig blass rüberkommen. Vielleicht komme ich am Ende dann auch dazu, meinen „Gadgette“-Roman zu Ende zu schreiben.

Aber das wird vor Ort in der Türkei sicherlich sowieso alles anders, als ich denke. Ich verabschiede mich aber schon einmal, auch wenn es noch ein wenig dauert ehe wir mit dem Taxi zum Flughafen fahren. Trotzdem sage ich bereits: Ciao und bis in zwei Wochen!